28.03.2012
Tee aus Japan
Aber auch wichtige Fragen eröffnen sich, auf die wir hiermit für alle Waren der Ostfriesischen Tee Gesellschaft antworten möchten.
Die Frage, ob Produkte aus unserem Hause infolge der Kernkraftwerk-Katastrophe in Fukushima radioaktiv belastet sein könnten, können wir ganz eindeutig verneinen. Es gibt keinen Anlass zu Besorgnis oder Bedenken. Und zwar gleich aus drei Gründen:
- Sofern unser Unternehmen überhaupt Rohwaren aus Japan bezogen hat, handelt es sich um Waren, die vor Tsunami und Reaktorunglück geerntet wurden und sich schon längst in Lagern in Europa befanden, als sich die Katastrophen ereignet haben.
- Rohwaren aus Japan haben in unserem umfangreichen Sortiment von Kräuter-, Früchte- und Teeprodukten nur einen verschwindend geringen Anteil ausgemacht, den wir vorbeugend mit sofortiger Wirkung auf Null reduziert haben: Um mögliche Risiken komplett auszuschalten, werden wir bis auf weiteres keine Rohwaren aus Japan beziehen.
- Egal, aus welchem Land – wir kaufen grundsätzlich nur umfassend geprüfte, als unbedenklich bestätigte Ware bei ausgewählten Lieferanten und unterziehen sie zusätzlich eigenen Laborprüfungen. Die Katastrophe in Japan bringt für Teeverarbeiter die Verantwortung mit sich, Rohware entsprechender Provenienzen im Labor auf radioaktive Belastung untersuchen zu lassen.
Darüber hinaus dürfen aus den vom Reaktorunglück betroffenen Regionen in Japan nur Lebensmittel ausgeführt werden, die zuvor vollständig kontrolliert und zertifiziert wurden.
Die Europäische Kommission hat im Februar 2012 festgelegt, dass alle Lebensmittellieferungen aus Japan aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes an den Außenkontrollstellen der EU weiterhin angehalten und überprüft werden. Diese Regelung gilt mindestens bis Ende Oktober 2012.